Mosaikparkett – stilvoll und pflegeleicht

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Mosaikparkett

Mosaikparkett zählt für viele Menschen zu den schönsten Parkettarten überhaupt. Es wird schon seit Jahrhunderten verwendet und kann daher in vielen Schlössern bewundert werden. Häufig finden Sie Muster in Würfelform vor, mitunter werden Sie jedoch auch auf Variationen wie „Schiffsboden“, „Fischgrät“ oder „Englischer Verband“ treffen. Neben dem Muster sorgt auch die Verwendung verschiedener Holzarten und Farben für große Abwechslung in der optischen Ausgestaltung des Bodens. Zudem können Sie einen kleinen Raum größer erscheinen lassen, indem sie Parzellen diagonal anstatt parallel zur Wand anbringen.

Aufbau und Verlegung

Erkennen können Sie Mosaikparkett vor allem an seinen optischen Besonderheiten. Es besteht aus länglichen, bis zu zehn Millimeter starken Massivholzlamellen. Diese werden in einem sogenannten „Verband“ auf eine Tragfläche aufgebracht und anschließend verlegt. Meistens dienen dazu Spanplatten oder Holzplatten. Alternativ gibt es auch fertige Verlege-Einheiten, welche durch ein Netzgebinde an der selbstklebenden Rückseide zusammengehalten werden. Sie lassen sich ohne großen Aufwand selbst verlegen. Dabei sollten Sie vor allem darauf achten, dass die Fläche, auf die Sie das Parkett aufbringen möchten, sauber, eben und trocken ist. Estrich ist ein Beispiel für einen optimalen Untergrund.

Pflege und Reinigung

Üblicherweise wird Mosaikparkett unbehandelt verlegt. Das heißt, dass Sie die Oberfläche nachträglich noch einer Ölimprägnierung oder aber einer Lackversiegelung unterziehen sollten. Die Wahl zwischen beiden Methoden hängt von Ihrem ästhetischen Vorlieben ab. Allerdings sollten Sie auch bedenken, dass das Parkett nach dem Auftragen von Öl besser atmen kann, durch Lack jedoch einen besonders nachhaltigen Schutz gegen Feuchtigkeit und Schmutz erfährt. Beziehen Sie also die äußeren Umstände in Ihre Überlegungen ein. Nachdem der Oberflächenschutz vollkommen ausgehärtet ist, können Sie den Boden voll belasten. Wenn er nach ein paar Jahren einige Abnutzungserscheinungen zeigt, besteht die Möglichkeit, ihn abzuschleifen und anschließend erneut zu imprägnieren.

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