Fichte Dielen für rustikale Räume

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Fichtenholz

Die gemeine Fichte ist einer der häufigsten Bäume hierzulande und in Skandinavien. Genutzt wird ihr relativ weiches aber sehr elastisches Holz als Bauholz, für Möbel und Inneneinrichtung. Wenn Sie einen Fichte Dielenboden verlegen, sollten Sie sich im Klaren sein, dass Fichte nicht sehr tolerant gegenüber Druck ist. Zwar sind die Dielen in Längsrichtung elastisch und bruchfest. Aber schon ein Steinchen oder auch ein fallen gelassener Topf zeigen deutliche Spuren. Auch Abrieb an häufig begangenen Stellen kann ein Problem sein. Dem können Sie mit einer passenden Versiegelung entgegen wirken. Ein Boden für die Ewigkeit ist Fichte aber eher nicht.

Für helle und freundliche Räume

Ein Fichte Dielenboden ist selten eine einheitliche und homogene Fläche. Das helle Holz präsentiert sich Ihnen mit dunklen Aststellen und wechselnder Maserung. Was hier ein wenig negativ klingt, ist in der Praxis ein Vorteil: Denn ein Raum mit einem Boden aus Fichtenholz strahlt diese ganz besondere skandinavische Freundlichkeit aus, die selbst dunkle und verwinkelte Räume zu sympathischen Zimmern macht. Wenn Sie also einen hellen und gemütlichen Raum wollen (beispielsweise ein Kinderzimmer) liegen Sie mit einem Fichte Dielenboden richtig.

Was passt dazu? Und was nicht?

Mit dunklen, schweren Möbeln (eventuell sogar noch mit Messingbeschlägen), werden Sie nicht glücklich werden. Auch minimalistisches und extrem stylisches Mobiliar ist nicht immer das Richtige für einen Fichte Dielenboden. Am besten passt zu Fichte eben Fichte. Möbel also, an denen ebenso dunkle Asteinschlüsse zu sehen sind wie auf dem Boden. Skandinavische Möbel beispielsweise, die gerne ein wenig verspielt sein dürfen. Auch farbig laminiertes Holz in den Farben Weiß oder Rot sollten Sie in die Auswahl mit einbeziehen. Denn hier können Sie sehr reizvolle und trotzdem gefällige Kontraste schaffen.

Modern, klassisch und funktionell – diese Fußbodenleisten haben´s drauf

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Holzboden

Sie planen Ihr Heim mit einem neuen Fußboden aus Holz zu verschönen. Wie Buche oder Eiche sind auch Kirschholzböden sehr beliebt. Holz ist ein natürlicher Werkstoff, isoliert gegen Kälte und zeigt besonders im Winter seine Stärken. Hinzu kommt die Optik, die ebenfalls ein behagliches Gefühl erzeugt. Holz ist auch ein lebender Werkstoff, was bedeutet, dass Holz arbeitet. Unter Wärmeeinwirkung dehnt sich Holz aus oder zieht sich zusammen. Das macht beim Verlegen einen Abstand zur Zimmerwand nötig, der als Dehnfuge dient. Sichtbar ist diese nach Fertigstellung nicht mehr, denn sie wird elegant mit Fußbodenleisten kaschiert.

Fußbodenleisten sind mehr als nur eine Abdeckung. Mit ihnen wird auch gestaltet. Je nach Profil, verleihen sie dem Raum eine klassische oder moderne Note. Holzboden und Sockelleisten aus Kirschholz passen wunderbar zusammen und entsprechen der Kombination, die in der Praxis häufig anzutreffen ist. Aber auch hier gibt es Varianten beim Profil. Niedrig oder hoch, verschnörkelt oder schlicht, einzig der Geschmack entscheidet, welche Sockelleisten montiert werden sollen. Eine weitere Möglichkeit ist die, die Sockelleisten in einer anderen Farbe zu wählen. Bei weißen Wänden eignen sich dafür Fußbodenleisten in weiß. Diese Kombination eignet sich besonders für einen modernen Stil.

Fußbodenleisten eignen sich wunderbar, um dahinter Kabel für Internet oder die Lautsprecher der Stereoanlage zu verbergen. Gerade älteren Wohnungen fehlt es meist an einer geeigneten Infrastruktur, um Kabel unsichtbar durch die Wohung zu führen. Anstatt sich unhübsch und als Stolperfalle quer über den Boden zu legen, können sie einfach hinter den Fukbodenleisten geführt werden. Verbndungen zwischen Zimmern können einfach gebohrt werden, da die Durchführungen ebenfalls hinter den Fußbodenleisten unsichtbar bleiben.

Ihr neuer schöner Fußboden

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Erlenholz

Erlen wachsen in nahezu ganz Europa, meistens in Ufernähe. Erle Parkett weist einige Besonderheiten auf.

Technische Eigenschaften

Frisches Erlenholz ist sehr hell, kann aber unter starker Lichteinwirkung nachdunkeln. Es handelt sich um ein sehr weiches und biegsames Holz. Es lässt sich gut bearbeiten, obwohl eine Neigung zur Splitterung nicht immer ausgeschlossen werden kann. Um eine gewisse Strapazierfähigkeit zu erreichen, wird bei Erle Parkett oft auf Klebetechnik beim Verlegen zurückgegriffen. Ansonsten sind spezielle Vorbehandlungen dieses Holzes notwendig, um eine geeignete Härte zu erzielen. Nach dem Verlegen ist eine Lackierung zu empfehlen. Erle Parkett kann durchaus auch in Bädern und Küchen verlegt werden, wenn Staunässe vermieden wird. Lassen Sie sich im Vorfeld von einem Fachmann zu allen technischen Details beraten.

Raumwirkung

Das helle gelbliche bis manchmal leicht rötliche Holz einer Erle bringt eine dekorative und natürliche Wirkung mit. Egal, ob Stab-, Mosaik- oder ein anderes Muster, dieses Parkett verleiht Ihrem Raum einen einladenden Charakter. Mit Erle Parkett lassen sich kleine Zimmer aufwerten. Durch geschicktes Verlegen erzielen Sie damit eine optische Vergrößerung. Die dezente Maserung verschönert Ihren Boden auf natürliche Weise.

Einrichtungsstile und Gestaltungsmöglichkeiten

Erle Parkett gibt Ihnen einen breiten Spielraum für die Einrichtung. Ganz nach Ihren individuellen Vorstellungen können Sie sowohl rustikale, als auch moderne Möbel einsetzen. Wenn Sie generell helle Farben bevorzugen, besteht die Möglichkeit, dieses Parkett mit ebenfalls hellen Sockeln zu kombinieren. Nur leicht gemusterte Tapeten und pastell farbene Gardinen passen ebenso gut dazu. Mögen Sie mehr Kontraste, dann heben sich dunkel gehaltene Türen und bräunliche Möbel sehr gut vom hellen Parkett ab. Ein paar passende Bilder an den Wänden und Grünpflanzen vor dem Fenster runden das wohnliche Ambiente ab.

Edles Parkett für schlichte Eleganz

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Parkett

Ebenholz gehört mit zu den wertvollsten Hölzern der Erde. Besonders charakteristisch ist seine meist dunkle bis schwarze Farbe sowie eine auffällige gestreifte oder marmorierte Musterung. Es ist sehr hart und schwer und deshalb von außerordentlicher Beständigkeit. Besondere Sorgfalt muss bei der Trocknung angewandt werden, da das Holz sonst sehr leicht Risse bekommt. Um Ebenholz zu hobeln, ist einiges an Kraft und Geduld notwendig, jedoch kann es beispielsweise gut geschnitzt werden.
Neben der Verwendung als Ebenholz Parkett wird es auch gerne für Musikinstrumente wie Klaviere oder Violinen verwendet.

Raumwirkung mit Ebenholz

Ebenholz Parkett ist sehr witterungsbeständig und robust. Im Gegensatz zu vielen anderen Holzarten werden Sie an einem Parkett aus Ebenholz lange Freude haben, da es sich kaum verzieht. Da es aufgrund der dunklen Farbe sehr ins Blaue sticht und eine leicht dominante Wirkung zeigt, sollten der restliche Raum eher dezent gestaltet werden. So wird vermieden, dass der Raum zu überladen und dunkel wirkt. Aufgrund des edlen Charakters verleiht Ebenholz Parkett jedem Zimmer eine ganz besondere Ausstrahlung und Eleganz.

Einrichtungsstile und Raumgestaltungsmöglichkeiten

Ebenholz Parkett lässt sich sehr vielseitig kombinieren. Wenn Sie Wert auf eine Ton-in-Ton-Gestaltung Ihrer Räume legen, können Sie passend zu dem dunklen Parkett ebenfalls dunkle Möbel auswählen. Insgesamt wirken die Zimmer dadurch aber eher kleiner
Etwas mehr Leichtigkeit und Weite bekommt ein Raum durch Kombination des dunklen Ebenholz Parketts mit hellen oder weißen Möbeln. So lassen sich gleichzeitig interessante Kontraste schaffen.
Um den edlen Charakter des Ebenholz Parketts jedoch nicht zu zerstören, sollte die übrige Einrichtung aber ebenfalls eine gewisse Eleganz ausstrahlen. Hierzu eignen sich sowohl rustikale, aber auch moderne Möbel.

Hochwertiges Klebeparkett aus dem Baumarkt

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Klebeparkett

Parkett gehört zu den edelsten und schönsten Fußbodenbelägen. Es verkörpert Individualität und Wärme. Außerdem schafft es ein gesundes Raumklima. Parkett bestehen aus dem nachwachsenden, natürlichen Holz und ist wegen seiner Eigenschaften nur für Innenräume gedacht. Verschiedene einheimische Holzarten mit attraktiver Optik (Buche, Eiche, Robinie, Ulme, Apfel und Birne) sowie tropische Harthölzer werden bei der Parkettproduktion genutzt und in unterschiedlichen Varianten als Massivholz-, 2- bzw. 3-Schicht oder Klebeparkett im Baumarkt angeboten. Wer sich für Parkett entscheidet kann dieses schwimmend verlegen oder dauerhaft und vollflächig als Klebeparkett fest auf dem Untergrund fixieren.

Vorzüge und Nachteile der vollflächigen Verklebung

Klebeparkett, das vollflächig auf dem Untergrund verklebt ist, mindert nicht nur den Raumschall, sondern ist eine dauerhafte Alternative zu schwimmend verlegtem Parkett. Es zeichnet sich durch eine höhere Lebensdauer und Maßstabilität aus, zudem liegt es ruhiger und wirkt ebener und hat einen besseren Wärmeübergang bei der Nutzung einer Fußbodenheizung. Nachteilig sind die Klebstoffmengen, die eventuelle, gesundheitsgefährdenden Lösungsmittel enthalten können und die Tatsache, dass das vollflächig verleimte Parkett nicht ohne Weiteres ausgetauscht werden kann.

Qualitätskriterien

Bei der Auswahl des individuellen Klebeparketts sollte, abgesehen von der Attraktivität, Qualität und hochwertige Verarbeitung eine Rolle spielen. Qualitäts-Mängel in der Nutzschicht, die noch erlaubt sind, werden in verschiedenen Sortierungen, als Rustikal (deutliche Aststellen), Natur (naturbelassen) und Auslese bzw. Premium (keine Aststellen) im Baumarkt angeboten. Ein weiteres Kriterium ist die Dicke der Nutzschicht, sie sollte großer als 3 mm sein, denn sie bestimmt die Lebensdauer des Parkettbodens. Parkett mit dünner Nutzschicht lohnt sich nicht. Sie kann nur einmal oder überhaupt nicht abgeschliffen werden. Auch das Material der Mittellage sollte in Augenschein genommen werden, denn es hat einen großen Einfluss auf das Schwundverhalten vom Klebeparkett. Daher sollte sie aus einer Holzart bestehen. Damit ist gewährleistet, das die Formbeständigkeit bei Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen gegeben ist.
Um das hochwertige Klebeparkett fachgerecht zu verlege sollten Sie einen qualifizierten Profi zu Hilfe nehmen.

Parkett und Linoleum unter der Lupe

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Linoleumboden

Stattet man Wohnung oder Haus neu aus, stellt sich einem recht bald die Frage nach dem geeigneten Bodenbelag. Die Auswahl am Markt ist mittlerweile breit gefächert und Böden sind in unterschiedlichsten Materialien und Designs zu bekommen. Die schlussendliche Entscheidung ist maßgeblich von persönlichen Vorstellungen und dem Budget abhängig. Nehmen wir heute die wesentlichen Eigenschaften von Parkettboden und Linoleumboden unter die Lupe.

Parkettboden ist ein gänzliches Naturprodukt. Er besteht aus Vollholz und hat daher seinen Preis. In Punkto Nachhaltigkeit, Wohngefühl und Raumklima hat er unschlagbare Vorteile. Das Holz speichert Umgebungswärme und gibt sie wieder ab. Dies sorgt für ein natürliches Wohnraumklima, wie kein anderer Bodenbelag sonst. Parkettboden gilt nicht zuletzt als der Ferrari unter den Bodenbelägen. Mit seinem natürlichen Schick ist er außerdem eine Investition für viele Jahrzehnte. Zwar benötigt er aufwändigere Pflege als so manch anderer Bodenbelag (in Form von Holzpflegemittel), unansehnliche Stellen können dafür aber auch viel leichter wieder restauriert werden (abschleifen und neu versiegeln) und man muss sie nicht aufwendig tauschen. Für Nassräume eignet sich gängiges Parkett allerdings nicht.

Demgegenüber ist Linoleumboden viel weniger pflegeintensiv. Seine glatte Oberfläche sorgt dafür, dass sich Schmutz und Staub nicht leicht festsetzen und fegen/saugen bzw. aufwaschen einfach zu bewerkstelligen sind. Außerdem ist Linoleum sehr widerstandsfähig übermäßiger Beanspruchung gegenüber. Er wird daher mit Vorliebe vor allem in vielfrequentierten Räumen (Geschäftslokalen, Arztpraxen) verlegt. Linoleumboden wirkt auch wärmedämmend. Ein gravierender Nachteil an diesem Bodenbelag ist für viele Menschen der typische Geruch von Linoleum. Dieser wird häufig als störend empfunden, wobei sich dieser mit der Zeit verflüchtigt.

Nicht nur die Holzart bestimmt die Raumwirkung eines Parkettbodens

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Bodenbelag

Parkett ist ein beliebter, klassischer und hochwertiger Bodenbelag. Die Vielfalt der am Markt erhältlichen Hölzer bietet ein weites Spektrum, was den gewünschten Farbton des Holzes und mithin den optischen Eindruck des Bodens angeht. So selbstverständlich die letztendliche Raumwirkung des Parketts von der ausgesuchten Holzart abhängt, so sehr wird sie aber auch von dem gewählten Parkett Verlegemuster bestimmt.

Prinzipielle Gestaltungsmöglichkeiten

Unter der Vielzahl denkbarer Parkett Verlegemuster zählen der gerade Verband, der Winkelverband und das Würfelmuster zu den gängigsten Varianten. Der gerade Verband zeichnet sich dadurch aus, dass die einzelnen Parkettstäbe stets parallel zueinander verlegt werden. Im Winkelverband aufgebrachtes Parkett erinnert an das Schuppenmuster von Fischen, weshalb diese Verlegeart auch den Namen Fischgrätmuster trägt. Dabei werden die Parkettstäbe rechtwinklig zueinander verlegt. Beim Würfelmuster sind die einzelnen Parkettquadrate jeweils um 90° gedreht auf dem Boden angeordnet. Damit das entsprechende Fußbodenmuster optimal zur Geltung kommen kann, sollten Sie es auf den jeweiligen Raum und seine Lichtverhältnisse sowie den von Ihnen bevorzugten Einrichtungsstil abstimmen.

Gerader Verband und Würfelmuster für den modernen, gradlinigen Einrichtungsstil

Wenn Sie sich gerne schlicht und schnörkellos einrichten, eignen sich als Parkett Verlegemuster sowohl der gerade Verband als auch das Würfelmuster. Der gerade Verband lässt einen langgestreckten Raum optisch kürzer oder aber einen recht breiten Raum optisch schmaler erscheinen und schafft so unmittelbar eine Orientierung. Je nachdem, wie die Parkettstäbe gegeneinander verschoben sind, wirkt der Boden eher ruhiger oder unruhiger. Das Würfelmuster bietet dagegen keinerlei Raumorientierung, kommt dafür aber für jeden Raum und jeden Einrichtungsstil infrage.

Fischgrätmuster harmoniert mit edlem Möbiliar

Dieses Verlegemuster eignet sich ideal für große, repräsentative Wohnräume. Erst hier entfaltet es seine volle Wirkung insbesondere durch sein exklusives Lichtspiel.

Wenn exklusiv nicht ausreicht

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Doussie Parkett

Harthölzer sind ein sehr exklusives Material für das Verlegen eines Parketts. Doch nicht nur europäische Hölzer stehen hierbei hoch im Kurs. Wer es außergewöhnlich mag, greift zu asiatischen, afrikanischen oder südamerikanischen Harthölzern. Hierzu gehören unter anderem das Tigerwood, die Zeder, das Sucupiraholz und die Doussie. Was macht also das Doussie Parkett aus?

Aus dem Herzen Afrikas

Das Holz für ein Doussie Parkett stammt aus Afrika. Es ist auch unter den Namen Edelkirsche und Afzelia bekannt. Wie viele andere tropische Harthölzer wird auch dieses Holz in die Dauerhaftigkeitsklasse 1 eingestuft. Die Härte wird um fast 30% stärker eingestuft, als die der Eiche. Dennoch lässt es sich sehr gut verarbeiten. Die Edelkirsche wird glatt geschliffen oder gehobelt geliefert. Die Afzelia reagiert nur sehr gering und zudem auch noch sehr langsam auf Schwankungen der Raumfeuchtigkeit. Dadurch ist es bestens geeignet für die Verwednung einer Fußbodenheizung oder im Bad.

Die Farbgebung des Doussie Parkett

Das Doussie Parkett erfreut seinen Besitzer mit einem anfänglich hellen Orangeton. Dieser dunkelt jedoch recht schnell nach und ändert sich in einen warmen Rotton. Dieser macht den Charme dieses Holzes aus. Dies gibt jedem Wohnraum sogleich eine warme und anheimelnde Ausstrahlung. Ein Raum entsteht, in dem sich jeder gerne aufhält. Aufgrund seines Härtegrades besteht kein Grund zur Annahme, dass die intensive Nutzung zu einem schnellen Verschleiß führen könnte.

Im Normalfall erhält man als Käufer handverlesenes und glatt gehobeltes Holz der gehobenen Preisklasse. Da dieses Parkettholz nicht „von der Stange“ ist, sollte man rechtzeitig anfragen, damit es zum geplanten Baubeginn auch geliefert werden kann. Sowohl Preis als auch die Lieferfristen werden lediglich auf Anfrage herausgegeben.

Vertrauen ist gut, Gütesiegel sind besser – ausgezeichnete Baustoffe erkennen (Teil 2)

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Gütesiegel2

Im letzten Artikel haben wir Ihnen 3 Prüfzeichen vorgestellt, auf die Sie sich beim Kauf Ihrer Werkstoffe verlassen können. Nun wagen wir uns mutigen Schrittes in das verbliebene Dickicht und fördern die verbliebenen relevanten Gütesiegel zu Tage.

Gütesiegel Kork

Bodenbeläge, die zu mehr als 90 Prozent aus Naturkork bestehen dürfen mit dem Kork-Logo gekennzeichnet werden. Maßgebliches Ziel der Vergabe ist eine Schadstoffminimierung in den produzierten Korkböden. Auch die Umweltaspekts des Produktionswegs finden bei der Vergabe Berücksichtigung.

Das Kork-Logo vom Deutschen Korkverband kennzeichnet Bodenbeläge, die zu mehr als 90 Prozent aus Naturkork bestehen. Sie müssen außerdem ökologisch und gesundheitsverträglich produziert worden sein. Im Vordergrund steht dabei die Minimierung der Schadstoffe in den Korkböden. Neben den Anforderungen an das Endprodukt werden Umweltaspekte entlang des Produktionswegs berücksichtigt.

eco-Institut

Holzfüßböden, Laminat und Paneele werden mit dem Eco-Institut-Label gekennzeichnet. Hiermit wird bestätigt, dass die jeweiligen Produkte auf Schadstoffe und Emissionen überprüft wurden und über die gesetzlichen Vorgaben hinaus als unbedenklich für Ihre Gesundheit eingestuft wurden. Interessanterweise werden auch Tropenhölzer miteinbezogen, wobei hier besonders die Holzherkunft über eine Vergabe entscheidet.

 

FSC-Zertifikat

FSC steht für „Forest Stewardship Council“ und ist eine internationale, gemeinnützige Organisation. Sie setzt sich aus Vertretern von Sozialverbänden, Umweltorganisationen und Unternehmen zusammen. Primäre Aufgabe des Siegels ist die Kennzeichnung von Holz aus nachhalitger Waldwirtschaft. Neben ökologischen und sozialen Belangen orientieren sich die Vergabekriterien an ökonomischen Ansprüchen. Diese beziehen sich jedoch ausschließlich auf die Erzeugungsprozess und nicht auf die ökologische Qualität des Endprodukts.

Naturland

Dieses Siegel wurde vom basisdemokratischen Bauernverband ins Leben gerufen. Wie basisdemokratisch der Verband tatsächlich ist, lassen wir an dieser Stelle einfach mal offen, jedoch hat ein erfolgreicher Entscheidungsprozess dazu geführt, eine Kennzeichnung für umweltschonend produzierte Holzprodukte abzusegnen und etabliert. Die Vergabe des Siegels basiert auf anspruchsvoll ökologischen Aspekten, die wiederum die gesetzlichen Vorschriften übertreffen und ergänzen. Beispielsweise ist eine Verwendung von gentechnisch veränderten Pflanzen untersagt. Neben der Holzherkunft und der Verarbeitung werden auch die Verpackung und der Transport kritisch betrachtet.

Vertrauen ist gut, Gütesiegel sind besser – ausgezeichnete Baustoffe erkennen (Teil 1)

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Gütesiegel

Prüfzeichen sind eine zweischneidige Angelegenheit. Baustoffhersteller lassen sich die vermeintliche Top-Qualität ihrer Produkte mit diesen bescheinigen, Kunden wiederum machen ihre Kaufentscheidung unter Umständen von dem Vor- oder Nichtvorhandensein des jeweiligen Prüfzeichens abhängig. Damit Sie im Dickicht der Prüfzeichen die Übersicht behalten, zeigen wir Ihnen nachfolgend die Wichtigsten auf und beschreiben ihre Funktion.

Im Gegensatz zu Lebensmitteln gibt es für Holz eine unüberschaubare Anzahl von Gütezeichen, Prüfsiegeln und Labeln. Beispielweise gibt es eigenständige Bescheinigungen für die gesundheitliche Unbedenklichkeit oder die jeweiligen umweltfreundlichen Eigenschaften verschiedener Produkte.

Seit längerem warnen Verbraucherminsterien verschiedener Bundesländer, dass viele sogenannte Umweltzeichen die Bezeichnung nicht verdient hätten. Grund für diese Kritik ist eine Testreihe, in der 300 von insgesamt über 1000 Zeichen auf ihre tatsächliche Aussagekraft untersucht wurden. Die nachfolgenden Siegel aus dem Baustoffbereich wurden vom Bundesverband kritischer Verbraucher als empfehlenswert eingestuft und stellen daher eine selektive Auswahl beachtenswerter Prüfzeichen dar.

Blauer Engel

Der „Blaue Engel“ ist seid Jahren ein etablierter und fester Begriff. Diverse Baustoffe, Farben, Kleber und vieles anderes werden mit ihm etikettiert. Mit dem Zeichen werden Produkte gekennzeichnet, die in der jeweiligen Produktgruppe als besonders umweltfreundlich herausragen. Am Vergabeverfahren sind beispielsweise das Umweltbundesamt und das Bundesumweltministerium beteiligt.

Europäisches Umweltzeichen

Die sogenannte Umweltblume kennzeichnet besonders harte Bodenbeläge und Bodenplatten. Herausgeber ist die Europäische Kommission. Diese müssen emissionsarm und Rohstoff schonend hergestellt worden sein. Die Kennzeichnung setzt die Umsetzung diverser Richtlinien, wie beispielsweise den Schutz von Gewässern oder Ausgleichsmöglichkeiten für Steinbrüche in Schutzgebieten voraus. Daneben müssen sich Hersteller verpflichten Grenzwerte für Schwermetalle, Energieverbrauch und Emissionen einzuhalten.

natureplus

Dämmstoffe, Holz, Werkstoffplatten, Dachziegel und Wandfarben können mit dem Siegel „Natureplus“ gekennzeichnet werden. Hierbei orientiert sich die Vergabe an verschärften ökologischen und gesundheitlichen Kriterien, die den Anspruch der gesetzlichen Vorgaben übertreffen. Neben dem Produktionszyklus wird die Rohstoffgewinnung als auch der Entsorgungsprozess bei der Vergabe berücksichtigt. Vergeben wird das Siegel vom „Verein für zukunftsfähiges Bauen und Wohnen“.

Im zweiten Teil dieses Artikel erfahren Sie, was es mit Prüfzeichen wie eco-Institut, Naturland, FSC-Zertifikat und dem Gütesiegel Kork auf sich hat und was diese aussagen.